Weltkindertag in Nürnberg 2027 – ein Tag voller Freude, Begegnungen und glücklicher Gesichter
Manche Tage machen müde – und gleichzeitig glücklich. Der Weltkindertag am 20. September 2027 in Nürnberg war für uns genau so ein Tag.
Schon bei der Eröffnung waren wir gespannt, wie unser neu gestaltetes Glücksrad bei den Besucherinnen, Besuchern und vor allem den Kids ankommen würde. Die Antwort ließ nicht lange auf sich warten: Unser Glücksrad stand nie still.
Immer wieder kamen Kinder zu unserem Stand, stellten sich an und warteten gespannt darauf, endlich drehen zu dürfen. Das Rad drehte sich, wurde langsamer und alle fieberten mit, bis der Zeiger schließlich stehen blieb. Dann kam die wichtigste Frage:
„Was habe ich gewonnen?“

Die Freude über einen Gewinn war groß – und auch wenn es manchmal nicht der erhoffte Preis war, wurde gelacht und weitergedreht. Genau diese kleinen Momente machten den Tag für uns so besonders.
Auch unsere Luftballons waren ein echtes Highlight. Überall auf dem Gelände sahen wir Kinder mit unseren Ballons in der Hand. Manchmal braucht es eben gar nicht viel, um einem Kind eine Freude zu machen: ein kleiner Gewinn, ein Luftballon und ein strahlendes Gesicht.
Doch der Weltkindertag war für uns noch viel mehr als Spiel und Spaß.
Während die Kinder am Glücksrad drehten und ihre Gewinne stolz mitnahmen, entstanden an unserem Stand zahlreiche Gespräche. Eltern, Großeltern und andere Besucherinnen und Besucher blieben stehen, wollten wissen, wer wir sind und was wir machen. Aus kurzen Fragen entwickelten sich manchmal längere und sogar sehr persönliche Gespräche.
Wir konnten erzählen, warum uns Selbsthilfe und der offene Umgang mit unseren Gefühlen so wichtig sind. Denn hinter jedem Menschen steckt eine Geschichte. Und hinter einem Lächeln können manchmal auch Sorgen, Ängste, Traurigkeit, Scham oder Hilflosigkeit verborgen sein.
Genau hier setzt unsere niedrigschwellige emotionsbasierte Selbsthilfe an. Wir möchten Menschen dort erreichen, wo sie gerade stehen – ohne Vorurteile, ohne große Hürden und ohne dass jemand das Gefühl haben muss, sich erklären oder rechtfertigen zu müssen.
Denn unsere Arbeit beginnt nicht erst dann, wenn jemand eine Selbsthilfegruppe besucht. Sie beginnt dort, wo Menschen miteinander ins Gespräch kommen. Wo jemand zuhört. Wo Interesse gezeigt wird. Und vielleicht dort, wo ein Mensch zum ersten Mal den Gedanken fasst:
„Vielleicht muss ich mit meinen Sorgen gar nicht alleine bleiben.“

































