Was ist Suchtselbsthilfe? Ein Erklärvideo


Mit freundlicher Genehmigung der Hessischen Landesstelle für Suchtfragen e.V. (HLS) | © Hessische Landesstelle für Suchtfragen e.V. (HLS)

Juvente sagt "Nein!" zum Mobbing

Mobbing ist ein allgegenwärtiges Thema, mit dem man sich in jeder sozialen Gruppe auseinander setzen muss. Insbesondere in der Schule gibt es fast immer „Außenseiter“, die von ihren Mitschülern traktiert werden. Dies gilt als „normal“ und oft wird den Opfern vorgeworfen, durch ihr Verhalten oder Aussehen aggressive Handlungen zu provozieren.

In Zeiten, in denen uns Nachrichten von Amokläufen und Gewalttaten an Schulen nahezu regelmäßig erreichen, muss die Frage aufgeworfen werden, wie diese Aggression in Kindern und Jugendlichen aufgebaut werden konnte. Bei der Entstehung von Aggressionen spielt Mobbing oft eine große Rolle. Von Mobbing wird gesprochen, wenn eine Person wiederholt oder systematisch den direkten oder indirekten negativen Handlungen einer oder mehrerer Person(en) ausgesetzt ist (Alsaker, 2004, S. 18f.).


Negative Handlungen können physisch, verbal/nonverbal, aktiv/passiv oder direkt/indirekt erfolgen und beinhalten zum Beispiel alle körperlichen Berührungen, die von der betroffenen Person unerwünscht sind, Ausschluss aus einer Gruppe, Ignorieren, Beleidigen oder Gerüchte verbreiten. Ziel der Täter ist es, sich in Form von Gütern oder Privilegien zu bereichern oder einen bestimmten Status in der Gruppe zu erreichen.