Was ist das Wichtigste an der Kongress-Webseite? Sicherlich die Information, wie viele Guttemplerinnen und Guttempler im Mai nach Ratingen kommen werden. Heute sind es über 200 Männer und Frauen, die sich bereits angemeldet haben – und wir glauben, dass es noch einmal genau so viele werden. Denn der Anmeldeschluss ist noch nicht abgelaufen, und in der Stadthalle in Ratingen ist noch Platz.

Der Guttempler-Bundeskongress 2018 in Ratingen rückt näher – Mitte Mai ist es soweit

Das gilt allerdings nicht mehr für alle Ausflüge – der Kaiserwagen in Wuppertal ist schon voll. Aber es gibt so viel in der Region zu entdecken. Ratingen liegt im Neandertal bei Düsseldorf, hier soll es die ersten Menschen in unserer Region gegeben haben. Und wir befinden uns mit dem Kongress im Herzen unseres Bundeslandes Nordrhein-Westfalen, die Landeshauptstadt erobern wir am Samstag des Kongresses.

Hier nun noch einmal ein Blick auf die Highlights des Kongresses – Sie entscheiden, was Ihnen gefällt und welche Veranstaltung Ihnen den Besuch besonders leicht macht. Noch einmal der Hinweis: Der Besuch des Kongresses ist für alle Mitglieder kostenfrei, natürlich schlagen aber Anreise und Unterkunft zu Buche. Und auch die Ausflüge kosten Geld – doch wir sind sicher, hier günstige Angebote machen zu können.

Am Donnerstag, den 10. Mai werden die Radfahrer der Friedensfahrt vor der Stadthalle in Ratingen eintreffen – bis dahin haben sie in mehreren Städte Station gemacht und auf die Arbeit der Guttempler hingewiesen. Alkoholfrei, so radeln sie in eine friedliche Zukunft. Der Slogan des Kongresses konkret gelebt.

Nachmittags treffen sich die Delegierten und beraten wie alle zwei Jahre die internen Angelegenheiten unserer Organisation. Es wird berichtet, diskutiert, bilanziert und gewählt.

Abends am Donnerstag dann der »Abend der Begegnung«, bei dem sich alle bis jetzt angereisten Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Großen Saal der Stadthalle treffen. Wir werden reden und gemeinsam singen. Das ist im Moment ja absolut »in«, und wir freuen uns darauf. Aber vor allen Dingen wollen wir uns begegnen, und dazu haben sich die Guttemplerinnen und Guttempler aus Düsseldorf schon viele Gedanken gemacht. Schön auf die Fähnchen achten…

Am Freitag, den 11. Mai gibt es – neben den Ausflügen – zwei absolute Höhepunkte. Im großen Saal der Stadthalle wird der Entwicklungsprozess »Mach mit!« fortgeführt. In den letzten zwei Jahren trafen sich Guttemplerinnen und Guttempler auf allen Ebenen, um gemeinsam zu diskutieren und zu schauen, was sich bei uns Guttemplern ändern muss, was neu getan und entwickelt werden kann. Ganz viel Energie wurde geweckt, der Austausch, die Gespräche im Internet nahmen Fahrt auf – in Ratingen wird nun die Möglichkeit sein, dass sich alle Mitglieder beteiligen können. Kommen, sehen, mitmachen und weitertragen. Hier kann jedes Mitglied etwas mit nach Hause in die Gemeinschaft, Gesprächs- oder Seniorengruppe mitnehmen. Auf jeden Fall auch hier eine Fahne »Was wir uns auf die Fahne schreiben…«.

Aber das ist ja noch nicht alles. Am Abend, dem »Festlichen Begrüßungsabend«, wird uns eine bekannte Musikgruppe (Wildes Holz) begrüßen und die Textbeiträge des Abends mit traditioneller und moderner Musik begleiten. Es wird nur vier Redebeiträge geben – aber die werden es in sich haben. Da ist einmal die Präsidentin von IOGT International, Kristina Šperková, die zu uns über »IOGTs Arbeit für Frieden und Solidarität« sprechen wird. Und dann Professor Rolf Rosenbrock, der Vorsitzende des Paritätischen Gesamtverbandes, der sich mit dem Thema »Alkohol und (Kinder-) Armut« auseinandersetzen wird. Begrüßen werden uns ein Moderatorenpaar, wie es kaum unterschiedlicher sein könnte, und natürlich Petra Krause, unsere Bundesvorsitzende, und Antonia Patzke, die Landesvorsitzende in Nordrhein-Westfalen. Noch lange werden uns die Melodien der drei Musiker durch den Abend begleiten.

Am Samstag, den 12. Mai fahren alle Besucherinnen und Besucher nach Düsseldorf, in die Landeshauptstadt. Das sind 15 Minuten mit der Bahn, aber keine Sorge, wir können in bereit gestellte Busse steigen, die uns nachmittags auch wieder zurück bringen.

Vormittags fahren wir direkt zum Schadowplatz. Hier steht der »Selbsthilfe-Truck«, der heute nicht generell auf die Selbsthilfegruppen und Selbsthilfeverbände hinweist, sondern speziell auf die Arbeit der Guttempler. »Tanzen statt torkeln«, so lautet das Motto, und für die Teilnehmer des Bundeskongresses ebenso wie für die Düsseldorfer Bürgerinnen und Bürger kann es ein interessanter Vormittag werden. Cornelia Benninghoven wird moderieren, der Düsseldorfer Oberbürgermeister Thomas Geisel wird uns begrüßen. Wer möchte, kann mit einer Trainerin Zumba tanzen, und eine Cheerleader-Gruppe wird uns zeigen, warum sie schon mehrfach mit Preisen ausgezeichnet wurde.

Anschließend bietet sich die Stadt Düsseldorf für vielfältige Besuche an. Spaziergänge in der traditionellen Altstadt, am Rheinufer, auf der Düsseldorfer Kö. Kaffee oder Eis – aber wer braucht schon Ratschläge zum Bummeln?

Nachmittags geht es zurück, denn abends wird gefeiert. Der alkoholfreie Ball beginnt um 19.30 Uhr in der Stadthallte. Wieder Fähnchen auf den Tischen, unruhige Beine darunter, die Showband fordert uns auf die Tanzfläche. Aber es wird natürlich auch etwas für die Menschen geben, die nicht nur tanzen. Ein Stichwort ist »Hobi«, ein Alleinunterhalter. Ein anderes ist »Karneval«, denn wir sind im Rheinland. Und muss man zu »Buffet« noch etwas sagen? Wenn es so ist wie bei jedem Treffen von Guttemplern, dann werden wir erst Mitternacht auseinander gehen.

Sonntag ist dann schon der 13. Mai. Mit der »Festlichen Sitzung« im Mittelpunkt. Wir hoffen, dass alle Mitglieder aus Nordrhein-Westfalen und den angrenzenden Bundesländern auch dann zu dieser Sitzung anreisen, wenn es die einzige Veranstaltung ist, die sie besuchen werden (trotzdem anmelden!). Gefühl pur, wenn Petra Krause die Sitzung eröffnet. Wenn Mitglieder in die Grade der Verantwortung auf der Bundesebene – Gerechtigkeit - und in der Internationalen Arbeit – Frieden - eingeführt werden. Wenn wir der Menschen gedenken, die uns im Laufe der letzten zwei Jahre verlassen mussten. Sie begleiten uns von einer anderen Ebene aus, sie sind weiter bei uns.

Das Motto für den diesjährigen Bundeskongress lautet: »Alkoholfrei in eine friedliche Zukunft«. Rolf Hüllinghorst, der im vergangenen Jahr sein 60-jähriges Jubiläum feiern durfte, wird zu diesem Thema sprechen und es erweitern durch »Der Weg wird breiter«. Auch auf diesen positiven Ansatz dürfen wir gespannt sein und die Ausführungen des Referates mit nach Hause nehmen – als Anregung, Aufforderung und zum Nachdenken. Denn bis zur nächsten festlichen Sitzung wird es etwas dauern!

Jetzt ist der offizielle Teil des Guttempler-Kongresses zu Ende. Aber der »harte Kern« trifft sich am späten Nachmittag schon wieder an der Stadthalle, um ohne Programm beisammen zu sein. Natürlich gibt es etwas zu essen – es wird gegrillt -, doch im Mittelpunkt stehen die Gespräche. Jetzt steht kein Programm mehr an, sondern man kann sich schon einmal über all das austauschen, was man bisher erlebt hat. Privates bekommt Raum und es sind Menschen zusammen, die schon lange Wege miteinander gegangen sind. Und dennoch immer wieder nach vorne schauen mit der Frage: »Was können wir tun? Für Menschen, die unsere Hilfe so dringend nötig haben?«

Am Montag, den 14. Mai, findet noch ein Ausflug für die Menschen statt, die etwas von der Umgebung und dem Bergischen Kreis sehen möchten und sich am Montag nach dem Bundeskongress noch mit auf den Tagesausflug ins Bergische Land begeben möchten. Wir haben ja immer wieder darauf hingewiesen, dass wir uns nicht nur in Ratingen treffen, sondern dass der gesamte Landesverband Nordrhein-Westfalen einlädt. Und unsere Mitglieder im Bergischen Land (Wuppertal, Solingen, Remscheid) möchten uns auch ihren Teil des Landes zeigen.

Also geht es von Ratingen mit dem Bus zum Schloss Burg in Solingen. Hier besichtigen wir das dort untergebrachte Bergische Museum. Dann geht es weiter in den Müngstener Brückenpark. Der Müngstener Brückenpark ist eine im Rahmen der Regionale 2006 ausgebaute Parkanlage am Fluss Wupper in der nordrhein-westfälischen Großstadt Solingen an der Stadtgrenze zu Remscheid und Wuppertal als deren Gemeinschaftsprojekt.

Und hier gibt es dann auch die Kaffeetafel, die uns alle satt machen wird. Wikipedia beschreibt die Kaffeetafel wie folgt:

Zu den Bestandteilen einer heute gereichten Bergischen Kaffeetafel gehören Korinthenweißbrot und Schwarzbrot oder Pumpernickel. Neben verschiedenen süßen Brotaufstrichen wie Honig und Zuckerrübensirup (ebenso von Apfel und Birne) wird auch gesüßter Milchreis und Quark angeboten, teilweise um Apfelkompott und Rote Grütze ergänzt. Dazu wird Butter, Zucker und Zimt gereicht. Der Kaffee wird typischerweise mit einer Kranenkanne (regional Dröppelminna oder -mina genannt) am Tisch eingeschenkt. Je nach Tradition und Epoche wird die Tafel um herzhafte Komponenten wie Eierspeisen, Wurst- und Fleischwaren ergänzt. Regional typische Kuchen und Gebäck (Waffeln, Brezeln, Krapfen) werden in unterschiedlicher Zusammensetzung damit verbunden. Ob die Kaffeetafel ursprünglich ein eigenständiges Gericht war oder eine je nach Anlass und Finanzkraft des Gastgebers variierende Zusammenstellung von Einzelgerichten, ist nicht gesichert.«

Jetzt sind vielleicht die Euro 17,50 verständlich, die diese Spezialität kosten wird. Wir sollten uns Zeit nehmen, alle Spezialitäten zu probieren. Denn die gemeinsame Tafel mit unserer Freundinnen und Freunden aus nah und fern ist die letzte Sternstunde im Programm. Jetzt buchen – und bei Fragen rufen Sie uns an.

Wir freuen uns auf jeden einzelnen Besucher und jede einzelne Besucherin! Bitte melden Sie sich an – auf dieser Internetseite.