Orange Day

Kein Alkohol am 25.

Gewalt gegen Mädchen und Frauen ist ein großes Problem überall auf der Welt. Bis zu 80 Prozent der Gewalt sind alkoholbedingt. Unsere Idee: Was würde passieren, wenn wir alle nur einen Tag im Monat auf Alkohol verzichten könnten? Das wäre nicht zu schwer, oder? Das allein wären schon mehr als zwei Prozent der Gewalt gegen Mädchen und Frauen weniger. Das wäre kein kleiner Tropfen im Ozean. Das wären tausende Frauen, die ein freieres Leben führen würden. Wir wollen, dass jeder 25. in einem Monat ein alkoholfreier Tag wird. Wie wäre es mit einem orangen Getränk für einen orangen Tag? Wir machen jeden 25. zu einem alkoholfreien Tag!

Der Weltkrebstag ist ein globales Ereignis. Er wird jedes Jahr am 4.Februar begangen, um das Bewusstsein für Krebs zu schärfen und seine Vorbeugung, Erkennung und Behandlung zu fördern. Der Weltkrebstag wurde von der Union for International Cancer Control (UICC) ins Leben gerufen, um die Ziele der 2008 verfassten Weltkrebserklärung zu unterstützen. Oberstes Ziel des Weltkrebstages ist es, die Zahl der durch Krebs verursachten Krankheiten und Todesfälle bis 2020 deutlich zu reduzieren.

  • Europakarte
    Europa Nr. 1

    Europa ist die Region mit den weltweit höchsten Gesundheitsschäden und vorzeitigen Todesfällen durch Alkohol.

  • Fünf Figuren, von denen einer trinkend am Boden hockt
    Jeder Fünfte

    Jeder fünfte Europäer uber 15 Jahre ist mindestens einmal die Woche berauscht.

  • Erdkugel mit Kontinenten
    12% weltweit

    12% aller Krebserkrankungen weltweit sind mit Alkohol verknüpft.

  • Flasche mit Aufzählung der Krebsarten
    7 Krebsarten

    Alkohol ist die Ursache in über 60 Krankheiten, darunter sieben Krebsarten: Mund, Rachen, Kehlkopf, Speiseröhre, Brust, Leber und Darm.

  • Totenschädel mit gekreuzten Knochen
    Jeder achte Alkoholtote stirbt an Krebs

    Weltweit ist Alkohol für 5,9% aller Todesfälle verantwortlich (2012), jeder achte davon durch Krebs.

  • Weibliche Figur
    Brustkrebs

    Das relative Brustkrebsrisiko steigt durch Alkoholkonsum mit jeden weiteren 10 Gramm täglich um jeweils 7,1%. Das heißt für jeden Drink mit 12 Gramm reinem Alkohol.

  • Schematische Darmdarstellung
    Darmkrebs

    Lebenslanger Alkoholkonsum erhöht das Darmkrebsrisiko um 23%.

  • Drei Gläser, Pluszeichen und Pfeil auf Rettungssymbol
    Vermeidbares Risiko

    Wer mehr als drei Drinks (à 12 Gramm reinen Alkohols) täglich zu sich nimmt, erhöht sein Leberkrebsrisiko um 16%. Alkohol ist für ein Drittel aller Leberkrebsfälle verantwortlich, ist damit erste Ursache in Westeuropa und steht weltweit an zweiter Stelle als Leberkrebsverursacher.

  • Schematische Darstellung des Verdauungstrakts
    Verdauungstrakt

    Alkohol ist ein bekannter Risikofaktor für Krebsarten im Verdauungstrakt, vor allem in Speiseröhre, Leber, Bauchspeicheldrüse, Dickdarm und Magen.

  • Glas mit Mengenangaben
    Risiko

    Menschen mit einem Alkoholkonsum über 50 Gramm täglich, haben ein mindestens zwei- bis dreifach höheres Risiko für Krebs im Kopf und Hals als alkoholfrei lebende.

  • Schmatische Darstellung von Mund und Rachen
    Krebs in Mund und Rachen

    Mehr als vier Drinks (à 20 Gramm reinen Alkohols) täglich führen zu einem um 5% höheren Risiko für Krebs in Mund und Rachen, verglichen mit Menschen, die nie oder nur gelegentlich Alkohol trinken.

Es gibt mehrere Initiativen, die am Weltkrebstag durchgeführt werden, um die Prävention zu fördern, das Bewusstsein zu schärfen und Unterstützung für die von Krebs Betroffenen zu zeigen.

#WeCanICan

Unsere eigene IOGT-Weltkrebstag-Kampagne schließt sich der #WeCanICan-Initiative an. Unter dem Motto »Wir können. Ich kann.« untersucht der Weltkrebstag 2018, wie jeder – als Kollektiv oder als Einzelner – seinen Teil dazu beitragen kann, die globale Belastung durch Krebs zu verringern.

Unsere »Wir können. Ich kann.«-Kampagne fragt WAS IST WAS? Wir fördern die Prävention alkoholbedingter Krebserkrankungen und schärfen das Bewusstsein für die Karzinogenität des Alkohols, indem wir die Mythen der Alkoholindustrie auffliegen lassen. Schließen Sie sich uns an und verbreiten Sie die Botschaften!

Professor Jürgen Rehm sagt:

Die Tatsache, dass Alkohol krebserregend ist, wurde eindeutig bestätigt.«

Die IARC-Arbeitsgruppe schreibt:

Für die Karzinogenität des Alkoholkonsums gibt es beim Menschen genügend Belege. Alkoholkonsum verursacht Krebserkrankungen der Mundhöhle, des Rachens, des Kehlkopfes, der Speiseröhre, des Kolorektums, der Leber (hepatozelluläres Karzinom) und der weiblichen Brust.«

Wichtige Botschaften

Die Wissenschaft weiß um die Zusammenhänge zwischen Krebs und Alkoholkonsum seit den 1980er Jahren. Die International Agency for Research in Cancer (IARC), die Forschungsstelle der WHO, klassifiziert Alkohol seit 1988 als Krebserreger der Klasse 1.

Aber ein ähnliches Bewusstsein bei Entscheidungsträgern und einer breiteren Öffentlichkeit hat das moderne Verständnis von Alkohol als Ursache für sieben Krebsarten nicht aufgeholt.

Heute gibt es eine Fülle von Beweisen, die immer weiter wachsen und zeigen, wie stark die Korrelation zwischen Alkoholkonsum und Krebsrisiko ist.

  • Die IARC schätzt (eine Studie in Frankreich), dass Alkohol hinter 8% aller Krebsfälle steckt: 11% bei Männern und 5% bei Frauen. Alkohol ist damit nach Tabak (18%) die zweithäufigste Krebsursache, lange vor anderen Risikofaktoren wie Infektionen (3%), Bewegungsmangel oder Sonnenlicht.
  • Jüngste Daten deuten darauf hin, dass der Anteil der Krebserkrankungen, die auf Alkohol zurückzuführen sind, weltweit zugenommen hat. Von 1990 bis 2010 sind die absolute Sterblichkeitsbelastung durch alkoholbedingten Krebs (gemessen in Todesfällen und potenziellen verlorenen Lebensjahren – PYLL) und die Sterberaten und PYLL pro 100.000 Menschen gestiegen.
  • Im Jahr 2012 verursachte der Alkoholkonsum 5,5% aller Krebserkrankungen und 5,8% aller Krebstodesfälle.

Darüber hinaus ist Krebs nicht nur ein Problem der öffentlichen Gesundheit und nicht nur ein Problem der »reichen Welt«, sondern hat weitreichende soziale, wirtschaftliche, entwicklungspolitische und menschenrechtliche Auswirkungen.

Alkohol ist nach wie vor einer der Hauptfaktoren für die Krebssterblichkeit und die Zahl der verlorenen Lebensjahre. Höherer Konsum erhöht das Risiko, aber es gibt keinen sicheren Schwellenwert für Alkohol- und Krebsrisiko. Die Verringerung des Alkoholkonsums ist eine wichtige und unterschätzte Strategie zur Krebsprävention«, schreiben Nelson et al.

Wir können. Ich kann. Die Mythen der Alkoholindustrie herausfordern.

Die Alkoholindustrie – im Gegensatz zu den wissenschaftlichen Erkenntnissen – bewirbt und porträtiert Alkohol immer wieder als integralen Bestandteil eines gesunden, glamourösen und abenteuerlichen Lebensstils.

  1. Die Alkoholindustrie verewigt den Mythos, dass Alkohol gesund für das Herz sei.
  2. Die Alkoholindustrie verewigt jedoch die Mythen über den Alkohol, der zum Feiern und zum sozialen Erfolg gehört.
  3. Die Alkoholindustrie wirbt aggressiv für Alkohol, um sie mit Glamour, Erfolg und Sporthelden in Verbindung zu bringen.

Die Alkoholindustrie spielt eine große Rolle bei der Verwirrung der Menschen, bei der Aufrechterhaltung von Mythen über Alkohol und bei der Blockierung des erhöhten Bewusstseins für das Krebsrisiko, das mit dem Alkoholkonsum verbunden ist.

Wir können. Ich kann. Sensibilisieren.

Zu wenige Menschen auf der ganzen Welt wissen von der Tatsache, dass Alkohol ein großes Krebsrisiko darstellt und sieben Krebsarten verursacht. Es gibt keine sichere Menge an Alkoholkonsum und es gibt auch keinen gesunden Alkoholkonsum.

Niemand würde eine Pille nehmen, die gut für das Herz ist, aber auch sieben Krebsarten verursacht.

Wir können. Ich kann. Eine Alkoholpolitik zur Vorbeugung von Krebs befürworten.

Alkoholkontrolle ist Krebskontrolle.

Je weniger Menschen Alkohol konsumieren und je weniger sie konsumieren, desto besser für ihre Gesundheit und desto geringer ist ihr Krebsrisiko.

Das gilt auch für die Überlebenden von Krebserkrankungen. Und es ist wichtig für die Menschen, die überhaupt keinen Alkohol konsumieren. Sie sollten weiterhin alkoholfrei leben. Evidenzbasierte alkoholpolitische Maßnahmen wie Besteuerung, Marketingregulierung und Verfügbarkeitsbeschränkungen tragen zur Krebsprävention bei.

Alkoholkontrolle ist Krebskontrolle

Erklärung von IOGT International zum Weltkrebstag 2018.
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